Zwei Seiten der Niers von Mönchengladbach nach Krefeld

Die Tour führt auf abwechslungsreichen Wegen von Mönchengladbach nach Krefeld und verbindet niederrheinische Flusslandschaften, Naturschutzgebiete, Waldgebiete und innerstädtische Bereiche. Von der Krefelder Straße in Mönchengladbach geht es zunächst durch die Webersiedlung und das Naturschutzgebiet Donk zur Niers und weiter zum Nierssee. Über Neersen und den Holterhof führt die Strecke anschließend in den Krefelder Forstwald. Dort erwarten die Wandernden ruhige Waldwege, das Café Forsthaus und der geschichtlich interessante Bereich der Hückelsmay. Danach geht es über Tackheide und Lindental in Richtung Krefelder Innenstadt. Zum Abschluss führt die Wanderung über den Ostwall und durch das Nordviertel bis zum historischen Nordbahnhof.

 

Datum11.10.2026
StartKrefelder Straße, Mönchengladbach
Via 1Nierssee
Via 2Krefelder Forstwald (Hückelsmay)
Via 3Lindental (krefeld)
Via 4Ostwall
EndeNordbahnhof, Krefeld
Km21,8
Hm28
Bruttozeit04:42
Nettozeit04:22
Landschaft (max 10)6,0 Schöne Felder und Waldgebiete, aber auch urbane und straßenlastige Teilstücke
Wetter (max 10)7,0 Es regnete bis vor dem Start stark, dann blieb es nahezu trocken, aber frisch
Schwierigkeit (max 10)5,5 Mittlere Etappe ohne Wanderschwierigkeiten oder Höhenmeter
BegleitungJörg
BegegnungenZwei Wanderer oder Pilger mit langem Weg und viel zu viel Gepäck im Rucksack.
ErfahrungenDie Cloer ist ein Nebenfluss der Niers und fließt durch das Stadtgebiet Willich (6,5 km) und mündet am Nierssee in die Niers.
HighlightSauerbraten mit Rotkohl nach einer Rindfleischsuppe im Krefelder Nordbahnhof.
Fitness8,5 Keine Auffälligkeiten
Unterkunft (max 10)N/A
Album des Tages3⭐️ Greetings from L.A., Tim Buckley, 1972
Story

Der Nordbahnhof in Krefeld

Der Nordbahnhof wurde 1870 im italienischen Palazzo-Stil erbaut und ist das älteste Bahnhofsgebäude Krefelds. Er gehörte zur Krefelder Eisenbahn, die Seidenfabrikanten wie Bruck, Scheibler und Junkers mit auf den Weg brachten. Der Bahnhof diente als Personen-, Güter- und Rangierbahnhof. Den Spitznamen „Schluff“ trägt die Krefelder Lokalbahn bis heute, und die Dampflok „Graf Bismarck“ hält dort noch immer.

Der große Tag des Bahnhofs war der 20. Juni 1902, als Kaiser Wilhelm II. mit Gefolge im Sonderzug ankam. Der Personenverkehr endete in den 1950er Jahren, danach stand das Gebäude lange leer und geriet in einen schlechten Zustand. Seit 1997 ist es als Baudenkmal eingetragen.

1991 wurde der Nordbahnhof als Traditionsrestaurant wiedereröffnet. Die Familie Furth pachtete das Gebäude von den Stadtwerken Krefeld und ließ es kernsanieren. Der Krefelder Künstler Klaus Peter Noever gestaltete den Innenraum im Stil eines historischen Personenwagens. Die gusseiserne Bahnsteigüberdachung stammt vom Kempener Bahnhof. Heute ist der Nordbahnhof ein beliebter Treffpunkt der Stadt.