#LL2ROM N007
Nachwanderung 7 der Wanderung nach Rom 2025.
Heimbachrunde vorbei am Staudamm und an der Abtei Mariawald
Unsere Wanderung beginnt im Ortszentrum von Heimbach. Nach wenigen Minuten erreicht man die St. Johannes Nepomuk Kapelle an der Rur, eine kleine barocke Andachtsstätte. Der Weg führt weiter entlang des Rursees zum Hotel-Restaurant Der Seehof, das sich gut für eine erste Rast eignet.
Anschließend steigt der Weg über den historischen Kreuzweg zur Abtei Mariawald an. Der Anstieg ist landschaftlich reizvoll und erfordert etwas Kondition. Oben angekommen, lädt das Kloster zur Besichtigung und zur Einkehr ein – besonders bekannt ist die Abtei für ihre traditionelle Erbsensuppe.
Der Rückweg verläuft über einen Höhenweg mit Ausblicken ins Rurtal. Nach etwa fünf Kilometern erreicht man die St. Clemens Kirche in Heimbach, bevor man zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Die Tour verbindet Natur, Kultur und regionale Einkehrmöglichkeiten auf abwechslungsreiche Weise.
| Datum | 18.01.2026 |
| Start | Heimbach |
| Via 1 | Hasenfelde |
| Via 2 | Staumauer |
| Via 3 | Mariawald |
| Via 4 | Heimbachtal |
| Ende | Heimbach |
| Km | 15 |
| Hm | 388 |
| Bruttozeit | 03:39 |
| Nettozeit | 05:00 |
| Landschaft (max 10) | 9,0 Schöne Tour im Nationalpark Eifel |
| Wetter (max 10) | 8,5 Sonniger kühler Wintertag. |
| Schwierigkeit (max 10) | 6,5 Mittelschwere Etappe mit ein paar Höhenmetern. |
| Begleitung | Achim, Carlo, Jörg, Peter, Timon |
| Begegnungen | Einen Borussiafan in Heimbach also ein echtes Eifelfohlen. |
| Erfahrungen | Schöne Wanderung mit fünf Begleitern. |
| Highlight | Die Erbsensuppe in der Abtei Mariawald |
| Fitness | 9,0 (Recht fit) |
| Unterkunft (max 10) | N/A |
| Album des Tages | 3⭐️ Nebraska, Bruce Springsteen, 1982 |
| Story | In Italien steige ich in Rom in den Bus, zahle mit dem Handy, bekomme eine Push-Nachricht mit Ticket und Verspätungsinfo. In Österreich reicht ein Klick in der App, und ich weiß, wann der nächste Zug kommt – auf die Minute genau. In den Niederlanden? Da ist der ÖPNV so durchdigitalisiert, dass ich mich frage, ob ich überhaupt noch einsteigen muss oder ob mein Smartphone das schon für mich erledigt hat. Und dann: Deutschland. Linnich, Bahnhof. Der Automat? Seit Wochen außer Betrieb. Laut Internetseite der Rurtalbahn kann man im Zug zahlen. Klingt gut – nur leider: geht nicht. Kein Automat im Zug, kein Schaffner weit und breit. Stattdessen: ein mulmiges Gefühl, weil man ohne Ticket fährt. Und dann kommt eine Kontrolle. Dann ist man nicht Fahrgast, sondern Schwarzfahrer der nun akribisch die technischen Fehler nachweisen muss. Willkommen im Abenteuerland. Ich frage mich: Wie soll das funktionieren? Wie wollt ihr den ÖPNV attraktiver machen, wenn die Technik aussieht, als hätte man sie 1998 aus einem Museum ausgeliehen? Wenn man sich durch veraltete Webseiten klickt, nur um dann festzustellen, dass die Realität auf dem Bahnsteig eine andere ist? Ich liebe das Wandern. Ich liebe es, mit dem Zug anzureisen, umweltfreundlich, entspannt, ohne Auto. Aber was nützt mir das, wenn ich schon beim Ticketkauf scheitere? Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach wieder nach Italien gehen. Da klappt’s wenigstens mit dem Bus. |